Die schrägsten Werbetexte der Verlage (2)

Fragen, Fragen, Fragen…

literaturblog günter keil

kauf2In den aktuellen Herbst-Programmen der Verlage wird vor allem eines getan: Gefragt. An Buchhändler und Journalisten richten die Werbe- strategen eine Frage nach der anderen. Offenbar gehen sie davon aus, dass dies anregt. Hier die Höhepunkte:

„Was, wenn das Ende gar nicht das Ende ist?“ Tja. In diesem Fall müssen wir wohl fortfahren. Hiermit: „Bist du bereit für ein Spiel auf Lesen und Tod?“ Lieber nicht, zu gefährlich. Andererseits wüsste ich dann wenigstens die Antwort auf folgende Frage: „Wer bestimmt über das Ende meines Lebens?“ Offensichtlich das Buch, das ich gerade gelesen habe, oder? – Mist, jetzt stelle ich selbst auch schon Fragen. Dabei können das die Verlage viel besser: „Mit welcher Wahrheit können wir leben?“, „Wann ist man bereit für eine Liebe, die nicht sein darf?“ und „Müssen wir Leben neu denken?“ wollen sie wissen. Ich weiß es nicht. Bin aber froh, dass endlich mal gefragt wird: „Jesus…

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