James Joyce: Ulysses

Für Leute, die viel lesen… kann hilfreich sein…

buchwolf

Wolfgang Krisai: "The Coast", Irland 1981. Aquarellierte Federzeichnung. Gipfelsieg! „Der Ulysses“ von James Joyce liegt hinter mir, immerhin schlappe 1015 Seiten in meiner Edition-Suhrkamp-Ausgabe. Ich bin ja gerade dabei, der lektüremäßigen Aufschieberitis den Kampf anzusagen, und der „Ulysses“ war so ein Riesenprojekt, das ich seit Jahren vor mir herschob.

Üblicherweise gebe ich einem Buch 10 Prozent seiner Seitenzahl, und wenn es mich dann immer noch nicht packt, dann darf ich es auch sein lassen. Für das Ulysses-Projekt hätte ich diese Regel allerdings nicht anwenden dürfen, denn da brauchte es die Hälfte des Buchs, bis ich ihm endlich etwas abgewinnen konnte. Erst dann begann sich Leopold Bloom, die Hauptfigur des Romans, auf den ich zunächst verächtlich herabschauen zu können glaubte, für mich als ein Mensch der Gegenwart zu entpuppen, wie er auch heute noch, 110 Jahre nach dem Handlungstag des Romans, existiert – und im Grunde einem wie mir selbst gar nicht so unähnlich ist…

„Introibo ad altare Dei“

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